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#39 BallaBalla

Autorenbild: Sunita AsnaniSunita Asnani


Ballaballa bedeutet auf Deutsch: nicht ganz bei Verstand, und auf Hindi: tanze, tanze!


Als jemand, der sowohl von der Schweiz als auch von Indien beeinflusst ist, verflechte und verhandele ich ständig Ästhetik, Vorlieben, Werte und Perspektiven. Ich schätze, dass meine kulturellen Einflüsse eine große Vielfalt und breite Perspektiven bieten, aber sie sind auch voller Konflikte und Mehrdeutigkeiten: kulturelle Konflikte, unterschiedliche Werte und Erwartungen. Es war ein heikler Balanceakt, zu lernen, meine Identitäten nicht gegeneinander auszuspielen, sondern ihre inhärente Komplexität zu schätzen.


Dies ist einer meiner Versuche, mein indisches Tanzerbe (Kathak und Bollywood) in meine zeitgenössische Tanzpraxis zu integrieren. Das ist ein schmaler Grat, ich möchte keine indischen Mudras oder andere feste Formen oder Elemente der indischen Tanztradition zitieren, ich möchte es so einlassen, wie es in mir lebt – nicht ganz indisch, nicht ganz europäisch. Es finde Freude daran, wenn ich es nicht zu ernst zu nehme und mit allen möglichen Videoeffekten herumspiele. Es darf kitschig sein!

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